Die fünf häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf

Der Verkauf einer Immobilie sollte nicht unterschätzt werden. Für einen reibungslosen Ablauf, müssen sich Eigentümer intensiv auf den Verkauf vorbereiten. Insbesondere wenn sie sich entschieden haben, den Verkauf selbst in die Hand zu nehmen. Bitte vermeiden Sie diese fünf häufigsten Fehler:

Nr. 1: Den Aufwand unterschätzen

Eine Immobilie zu verkaufen kostet Zeit, Geld und oft auch Nerven. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie mehrere Monate für den Verkaufsprozess benötigen. Von der Erstellung eines ausführlichen Exposés mit ansprechenden Fotos und einer einladenden Beschreibung über das Einstellen in mehreren Immobilienportalen, das Beantworten von Interessentenanfragen, Besichtigungen, die Beschaffung nötiger Dokumente, die Verkaufsvorbereitungen – eine Immobilie verkauft sich nicht nebenbei.

Nr. 2: Überhöhter Angebotspreis

Eigentümer neigen häufig dazu, den Preis ihrer Immobilie zu hoch einzustufen. Klar, ihr Zuhause soll möglichst viel einbringen. Den Preis senken kann man ja immer noch. Aus professioneller empfehle ich Ihnen dieses Vorgehen nicht. Überzogene Preisvorstellungen führen dazu, dass Interessenten Ihr Angebot entweder von vornherein nicht ernst nehmen und keinen Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Oder sie besichtigen Ihre Immobilie ohne ernsthafte Absichten, beanspruchen Ihre Zeit und kaufen letztlich doch nicht.

Interessenten gehen davon aus, dass Ihr ausgeschriebener Angebotspreis als gesetzt gilt. Bedenken Sie: Nicht jeder möchte in Preisverhandlungen wie auf einem Basar einsteigen. Letztlich machen Sie Ihr Angebot zum Ladenhüter. Die Folge: Sie müssen den Verkaufspreis deutlich nach unten reduzieren. Potenzielle Käufer vermuten bei so einer Preiskorrektur, dass mit der Immobilie etwas nicht stimmen könnte. Daher mein Rat: Nehmen Sie sich Zeit und bestimmen Sie den marktgerechten Preis.

Nr. 3: Nachlässige Präsentation

Ein verwilderter Garten, defekte Glühbirnen, quietschende Türen und Fenster, ein tropfender Wasserhahn – es gibt viele Details, die potentiellen Käufern auffallen und im Gedächtnis bleiben. Sie verkaufen doch eine attraktive Immobilie. Dann zeigen Sie das und investieren in Ihr Objekt. Ihr Auto würden Sie auch aufpolieren, um es zu einem höheren Preis zu verkaufen. Achten Sie auf den Keller. Käufer investieren nicht nur in Wohn- sondern auch in Stauraum. Er sollte daher gut zugänglich und möglichst aufgeräumt sein.

Nr. 4: Kritik persönlich nehmen

Auch wenn Sie Ihr Heim optimal präsentieren, Kaufinteressenten haben meistens etwas zu nörgeln. Entweder weil sie den Kaufpreis drücken wollen oder Ihre Immobilie tatsächlich nicht gefällt. So etwas kann auf Dauer frustrieren. Nehmen Sie es gelassen, die Geschmäcker sind verschieden.

Nr. 5: Mehrere Makler beauftragen

Schwierigkeiten beim Immobilienverkauf führen nicht selten dazu, dass sich Eigentümer nach erster erfolgloser Suche doch an einen Immobilienmakler ihres Vertrauens wenden. Oft standen Objekte bis dahin monatelang in Immobilienbörsen. Entweder gab es kaum Anfragen oder viele ergebnislose Besichtigungen. Widerstehen Sie der Versuchung, nun mehr als einen Vermittler zu beauftragen. Wenn mehrere Immobilienmakler Ihr Haus oder Ihre Wohnung anbieten, wirkt es auf potentielle Käufer als wollten Sie dringend verkaufen. Es entsteht der Eindruck eines billigen Angebots. Außerdem werden die beauftragten Makler unter hohem Konkurrenzdruck in kurzer Zeit möglichst viele Interessenten durch Ihre Immobilie schleusen. Sparen Sie sich diesen Besichtigungstourismus. Ein professioneller Makler arbeitet effektiver und sucht gezielt nach passenden Interessenten.

Für mehr Tipps zum Privatverkauf fordern Sie unsere kostenlose Infobroschüre telefonisch an unter 06174/9988397. Beachten Sie auch den Blogbeitrag Vier Schritte zur erfolgreichen Immobilienanzeige

Infografik Fehler beim Immobilienverkauf

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