Hessen tritt in 30 Städten fester auf die Mietpreisbremse

Die schwarz-grüne Landesregierung hat am vergangenen Freitag die neue Kappungsgrenzen-Verordnung verabschiedet. In 30 Städten und Gemeinden werden damit Mieterhöhungen für Bestandsmieten gedeckelt. „Ausgehend von der Obergrenze der regionalen Vergleichsmiete, können Vermieter in bestehenden Mietverhältnissen die Mietpreise über einen Zeitraum von drei Jahren nur noch um 15 Prozent erhöhen. Bisher waren Mietpreissteigerungen um 20 Prozent möglich“, so das Ministerium. Nachdem sich im Mai 2014 erst 23 Gemeinden für die Verordnung entschieden hatten, gilt sie nun für Bad Homburg vor der Höhe, Bad Soden, Bad Vilbel, Bensheim, Bischofsheim, Darmstadt, Dietzenbach, Dreieich, Eltville am Rhein, Eschborn, Flörsheim am Main, Frankfurt am Main, Friedberg, Friedrichsdorf, Gernsheim, Gießen, Griesheim, Hanau, Hattersheim am Main, Hochheim am Main, Hofheim am Taunus, Kassel, Kronberg, Marburg, Mörfelden-Walldorf, Offenbach, Rüsselsheim, Schwalbach, Weiterstadt und Wiesbaden. Für Königstein gilt die Neuregelung nicht. Bauministerin Priska Hinz sieht in der Verordnung einen wichtigen Schritt für Mieterschutz und die direkte Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum. Vermieter allerdings, die lange keine Mietanpassung durchgeführt haben, sind im Nachteil. Insbesondere dann, wenn sie modernisiert oder auf Energieeffizienz hin saniert haben. Interessiert es Sie, welches der optimale Preis für die Vermietung Ihrer Immobilie ist? Ich berate Sie gerne.

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